TestDaF Okuma Sınavı (Lesen)Dijital TestDaF düzeninde 7 görev · 34 madde · yaklaşık 55 dakika
Dijital TestDaF'ın okuma bölümü sınav ekranındaki gibi: her görevin kendi süresi var, süre bitince sonraki göreve geçilir, önceki göreve dönülmez. Sonda puanınızı 0–20 ölçeğinde yaklaşık olarak ve TDN bandıyla görürsünüz.
| Sınav kipi | Alıştırma kipi | |
|---|---|---|
| Süre | Durdurulamaz | ❚❚ Durdur ile sayaç durur |
| Süre bitince | Kendiliğinden sonraki göreve geçilir | «Süre doldu» yazar, görevde kalırsınız; hazır olunca «Weiter»e basarsınız |
| Önceki görev | Geri dönülemez | ← Zurück ile dönebilirsiniz; cevaplar silinmez |
| «Weiter» | «Bu göreve geri dönemezsiniz» onayı ister | Onay sormadan ilerler |
| Puanlama ve ölçüm iki kipte de aynıdır. Gerçek sınav provası için sınav kipini, bir görev türünü öğrenmek ya da takıldığınız yeri tekrar etmek için alıştırma kipini seçin. | ||
Wenn Pflanzen um Hilfe rufen
Dass Pflanzen sich gegen Fressfeinde wehren, etwa mit Bitterstoffen oder Dornen, ist seit Langem bekannt. Ein Forschungsteam hat nun Hinweise darauf , dass manche Arten darüber hinaus Duftsignale aussenden, die benachbarte Pflanzen . In Gewächshausversuchen setzten die Forschenden Tomatenpflanzen Raupen aus und untersuchten anschließend die Luft in der Umgebung. Die befallenen Pflanzen gaben innerhalb weniger Stunden eine Mischung aus Duftstoffen ab. Pflanzen, die in der Nähe standen und diesen Stoffen waren, bildeten daraufhin vermehrt Abwehrstoffe – noch bevor eine einzige Raupe sie erreicht hatte. Bemerkenswert ist, dass die Warnung offenbar nur über kurze Distanzen wirkt: Schon ab etwa einem Meter Abstand ließ sich kaum noch eine Reaktion messen. Die Ergebnisse könnten langfristig der Landwirtschaft zugutekommen. Wenn es gelingt, die Signalstoffe gezielt einzusetzen, ließe sich der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln womöglich deutlich .
Bäume für die Stadt von morgen
(1) In vielen Städten sind Bäume weit mehr als Dekoration. Sie spenden Schatten, kühlen durch Verdunstung die Umgebungsluft und binden Feinstaub. An heißen Sommertagen kann es unter einer großen Linde mehrere Grad kühler sein als auf einem nahe gelegenen, unbeschatteten Platz. Gerade in dicht bebauten Vierteln, in denen sich Asphalt und Beton tagsüber aufheizen und die Wärme nachts wieder abgeben, gelten Stadtbäume deshalb als eine der wirksamsten Maßnahmen gegen Hitze.
(2) Doch ausgerechnet die Bäume selbst leiden zunehmend unter den Bedingungen, die sie abmildern sollen. Lange Trockenperioden, versiegelte Böden und wenig Platz für die Wurzeln setzen ihnen zu. Hinzu kommt Streusalz, das sich im Winter im Boden anreichert. Viele traditionelle Stadtbaumarten zeigen in den letzten Jahren auffällige Schäden: Blätter verfärben sich bereits im Hochsommer, ganze Kronen sterben ab. Grünflächenämter müssen immer häufiger Bäume fällen, die erst wenige Jahrzehnte alt sind.
(3) Als Reaktion darauf testen mehrere Städte sogenannte Zukunftsbäume. Dabei handelt es sich um Arten, die mit Hitze und Trockenheit besser zurechtkommen und häufig aus Südeuropa, Nordamerika oder Asien stammen. In Versuchsreihen werden Jungbäume an typischen Straßenstandorten gepflanzt und über Jahre beobachtet: Wie schnell wachsen sie? Wie viel Wasser benötigen sie? Werden sie von Schädlingen befallen? Erste Zwischenergebnisse sind vielversprechend, endgültige Empfehlungen wollen die beteiligten Forschungseinrichtungen jedoch erst nach Abschluss der Langzeitbeobachtung geben.
(4) Nicht alle Fachleute sehen die Entwicklung uneingeschränkt positiv. Kritikerinnen und Kritiker weisen darauf hin, dass heimische Insekten und Vögel an die bisherigen Baumarten angepasst sind. Eine Art aus einer anderen Region biete ihnen womöglich weniger Nahrung oder Nistmöglichkeiten. Zudem lasse sich nicht ausschließen, dass sich einzelne neue Arten unkontrolliert ausbreiten. Befürworter halten dem entgegen, dass auch viele heute verbreitete Stadtbäume ursprünglich nicht heimisch gewesen seien und es ohnehin keine Alternative gebe, wenn die Städte grün bleiben sollen.
(5) Mindestens ebenso wichtig wie die Wahl der Baumart ist nach Ansicht vieler Planerinnen und Planer der Standort. Ein Baum, dessen Wurzeln sich nur in einer kleinen, verdichteten Baumscheibe ausbreiten können, wird kaum alt – ganz gleich, wie robust er ist. Neuere Konzepte sehen deshalb unterirdische Wurzelräume vor, die unter Gehwegen hindurch miteinander verbunden sind. Regenwasser von Dächern und Straßen wird gezielt dorthin geleitet und gespeichert, sodass die Bäume auch in trockenen Wochen versorgt sind. Man spricht in diesem Zusammenhang vom Prinzip der Schwammstadt.
(6) Solche Maßnahmen sind allerdings teuer, und ihre Wirkung zeigt sich erst nach Jahrzehnten. Für Kommunen mit knappen Haushalten bedeutet das eine schwierige Abwägung. Wer heute pflanzt, entscheidet über das Stadtklima der nächsten Generation – und muss dabei mit Bedingungen rechnen, die sich nur ungefähr vorhersagen lassen. Eine einfache Lösung, so viel scheint sicher, wird es nicht geben.
Frage 1: Welche der folgenden Aussagen fasst den Inhalt von Absatz 1 am besten zusammen?
Frage 2: Laut Absatz 2 sind viele Stadtbäume heute …
Frage 3: In Absatz 3 wird gesagt, dass …
Frage 4: Welche der folgenden Überschriften passt inhaltlich am besten zu Absatz 4?
Frage 5: Laut Absatz 5 hängt die Lebensdauer eines Stadtbaums wesentlich davon ab, …
Frage 6: Wie beurteilt der Autor in Absatz 6 die Lage der Kommunen?
Frage 7: Hauptanliegen des Textes ist es, …
Kommentar einer Bildungsforscherin zum Handyverbot an Schulen
Immer mehr Schulen verbieten Smartphones im Unterricht und auf dem Pausenhof. Die Begründung klingt zunächst einleuchtend: Wer nicht ständig auf das Display schaut, kann sich besser konzentrieren und spricht wieder mehr mit den anderen. 1 Ob ein pauschales Verbot dieses Ziel tatsächlich erreicht, ist allerdings keineswegs ausgemacht. Die bisherigen Studien kommen zu widersprüchlichen Ergebnissen, und viele von ihnen untersuchen nur wenige Schulen über kurze Zeiträume. 2 Zugegeben: Manche Schulen berichten nach der Einführung eines Verbots von ruhigeren Pausen und weniger Streit in Klassenchats. Doch solche Beobachtungen sagen wenig darüber aus, ob Jugendliche dadurch auch lernen, verantwortungsvoll mit digitalen Medien umzugehen. 3 Genau diese Fähigkeit werden sie in Ausbildung, Studium und Beruf künftig dringender brauchen denn je. Ein Verbot verschiebt die Auseinandersetzung lediglich in die Zeit nach dem Unterricht – dorthin, wo keine Lehrkraft mehr begleitet. 4 Sinnvoller wäre es deshalb, gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern klare Regeln zu erarbeiten und Medienkompetenz fest im Lehrplan zu verankern. Das ist aufwendiger als ein Verbot, auf Dauer aber wirksamer.
Arbeiten zu Hause oder im Büro?
Seit einigen Jahren arbeiten deutlich mehr Beschäftigte zumindest zeitweise von zu Hause aus. Welche Arbeitsform produktiver ist, wird seitdem kontrovers diskutiert. Eine Befragung unter Angestellten verschiedener Branchen zeichnet ein differenziertes Bild. Viele Befragte gaben an, sich im Homeoffice besser auf Aufgaben konzentrieren zu können, die Ruhe erfordern, etwa auf das Verfassen längerer Texte oder die Auswertung von Daten. Im Büro dagegen würden sie häufiger unterbrochen – durch Telefonate, Gespräche am Nebentisch oder spontane Fragen von Kolleginnen und Kollegen. Genau diese spontanen Begegnungen schätzen viele aber auch: Ideen entstünden oft nebenbei, in der Kaffeeküche oder auf dem Flur. Wer ausschließlich zu Hause arbeitet, berichtet häufiger, sich vom Team abgekoppelt zu fühlen. Besonders Berufseinsteigerinnen und Berufseinsteiger profitieren nach Ansicht von Arbeitspsychologen davon, im Büro erfahrenen Kolleginnen und Kollegen über die Schulter schauen zu können.
Ein klarer Vorteil des Homeoffice ist der Wegfall des Arbeitswegs. Die gewonnene Zeit nutzen viele für Familie, Sport oder Erholung. Allerdings verschwimmen zu Hause leichter die Grenzen zwischen Beruf und Privatleben: Ein beträchtlicher Teil der Befragten gab an, abends noch E-Mails zu beantworten oder am Wochenende kurz etwas zu erledigen. Ob man im Büro oder zu Hause mehr Stunden arbeitet, hängt der Befragung zufolge allerdings weniger vom Ort ab als von der Unternehmenskultur: Wo ständige Erreichbarkeit erwartet wird, arbeiten Beschäftigte an beiden Orten über die vereinbarte Zeit hinaus. Kaum Unterschiede zeigten sich bei der Zufriedenheit mit der technischen Ausstattung; sie wurde für beide Arbeitsorte überwiegend positiv bewertet. Die Autorinnen der Befragung empfehlen deshalb Mischmodelle, bei denen Teams gemeinsam festlegen, welche Tätigkeiten sie besser vor Ort und welche besser zu Hause erledigen.
| Homeoffice | Büro | beide | passt nicht | |
|---|---|---|---|---|
| 1. Hier fällt die Zeit für den Arbeitsweg weg. | ||||
| 2. Die technische Ausstattung wird hier überwiegend positiv beurteilt. | ||||
| 3. Hier wird man häufiger bei der Arbeit unterbrochen. | ||||
| 4. Hier verdienen die Beschäftigten mehr. | ||||
| 5. Hier lassen sich Beruf und Freizeit schwerer voneinander trennen. | ||||
| 6. Hier arbeiten manche länger als vereinbart, wenn ständige Erreichbarkeit erwartet wird. | ||||
| 7. Berufseinsteiger können hier leichter von Erfahrenen lernen. |
Digitale Lehre an Hochschulen
Vorlesungsaufzeichnungen, Online-Seminare und digitale Lernplattformen gehören an vielen Hochschulen inzwischen zum Alltag. Für Studierende bringt diese Entwicklung spürbare Erleichterungen. Wer neben dem Studium arbeitet oder Angehörige pflegt, kann Vorlesungen zu einem späteren Zeitpunkt ansehen und so Studium und andere Verpflichtungen besser vereinbaren. Auch die Möglichkeit, schwierige Passagen mehrmals anzuhören, wird geschätzt – insbesondere von Studierenden, die nicht in ihrer Muttersprache studieren. Gleichzeitig zeigen Befragungen, dass sich viele Studierende in rein digitalen Formaten einsamer fühlen und Lerngruppen seltener zustande kommen.
Die Hochschulen stehen vor anderen Fragen. Gute digitale Lehre erfordert mehr als eine Kamera im Hörsaal: Lehrende müssen ihre Veranstaltungen didaktisch umgestalten, und dafür fehlt im Semesterbetrieb oft die Zeit. Viele Hochschulen bieten zwar Schulungen an, doch die Teilnahme ist freiwillig. Hinzu kommen technische und rechtliche Anforderungen: Plattformen müssen zuverlässig funktionieren und den Datenschutz einhalten; bei Aufzeichnungen ist zudem zu klären, wer welche Rechte an den Inhalten besitzt. Nicht zuletzt verursacht der Betrieb der Infrastruktur dauerhafte Kosten, die in den Haushalten bislang selten fest eingeplant sind. Einige Hochschulen setzen deshalb auf Kooperationen und teilen sich Plattformen und Support. Dass digitale Formate die Präsenzlehre langfristig ersetzen, gilt unter Fachleuten als unwahrscheinlich. Wahrscheinlicher ist eine Kombination, in der die gemeinsame Zeit vor Ort gezielt für Diskussion und Zusammenarbeit genutzt wird.
Mit dem Rad zur Vorlesung
An der Hochschule Nordheim kommen heute deutlich mehr Studierende mit dem Fahrrad als noch vor zehn Jahren. Das zeigt eine Befragung, die das Mobilitätsbüro der Hochschule alle fünf Jahre durchführt. Als wichtigsten Grund nennen die Befragten den Ausbau der Radwege: Seit 2019 verbindet eine durchgehende Fahrradstraße die Innenstadt mit dem Campus. Hinzu kommen überdachte Abstellanlagen und eine Selbsthilfewerkstatt, in der man kostenlos Werkzeug ausleihen kann. Wer täglich weite Strecken zurücklegt, nutzt allerdings weiterhin Bus und Bahn; vor allem Studierende aus dem Umland sind auf den öffentlichen Nahverkehr angewiesen, dessen Anteil sich kaum verändert hat. Deutlich zurückgegangen ist dagegen die Nutzung des Autos. Das liegt der Befragung zufolge nicht nur an den neuen Radwegen, sondern auch an den gestiegenen Parkgebühren auf dem Campus.
Kritik gibt es trotzdem: Im Winter fühlen sich viele Radfahrende unsicher, weil die Fahrradstraße nicht zuverlässig geräumt wird. Außerdem reichen die Abstellplätze in Prüfungszeiten nicht aus. Die Hochschulleitung hat angekündigt, bis zum nächsten Wintersemester zusätzliche Stellplätze zu schaffen. Über den Winterdienst entscheidet hingegen die Stadt, mit der derzeit Gespräche geführt werden.
Zusammenfassung
Der Anteil der Studierenden, die mit dem Auto kommen, hat sich mehr als halbiert. Viele Studierende aus dem Umland nutzen weiterhin öffentliche Verkehrsmittel. Zu Fuß kommt inzwischen etwa jede dritte befragte Person zur Hochschule. Eine Fahrradstraße verbindet seit einigen Jahren das Zentrum mit dem Campus. Die Hochschule befragt ihre Studierenden jedes Jahr zu ihrem Mobilitätsverhalten. Höhere Parkgebühren haben ebenfalls dazu beigetragen, dass weniger Auto gefahren wird. In der Werkstatt auf dem Campus reparieren Fachleute die Räder der Studierenden kostenlos. Das Fahrrad ist heute das am häufigsten genutzte Verkehrsmittel. In Prüfungszeiten fehlt es an Abstellplätzen. Für den Winterdienst auf der Fahrradstraße ist die Stadt zuständig.Seçilen: 0 / 3
Görev düzeni g.a.s.t. / TestDaF-Institut'un resmî «Beispielaufgaben aus der Demo-Version des digitalen TestDaF» setine ve testdaf.de'deki sınav yapısına (04.10.2026'da kontrol edildi) göre kurulmuştur; metinler, grafik ve sorular almancaeskisehir.com'a aittir; kurumlar, kişiler ve rakamlar kurgusaldır. Bu sayfa g.a.s.t. ve TestDaF-Institut ile bağlantılı değildir. TestDaF'ta Lesen sonucu 0–20 puanlık ortak ölçeğe dönüştürülür (0–4 unter TDN 3 · 5–9 TDN 3 · 10–15 TDN 4 · 16–20 TDN 5); ham puanı bu ölçeğe çeviren resmî tablo yayımlanmadığı için burada doğru sayısı orantılı olarak çevrilir. Aufgabe 2'de resmî madde sayısı 4'tür; burada doğru sırayla art arda gelen parça çiftleri sayılır.
Yeni Almanca içeriklerinden ilk siz haberdar olun
Yeni ders, sınav kaynağı ve çalışma materyali yayınlandığında e-postanıza kısa bir bildirim gönderelim. İstediğiniz an çıkabilirsiniz.
