İki görev: önce bir Kurzreferat metninin işaretli pasajlarını verilen sözcüklerle yeniden formüle edersiniz (Teil 1), sonra iki genel temadan birini seçerek yaklaşık 350 kelimelik bir metin yazarsınız (Teil 2). Gerçek sınavda toplam süre 80 dakikadır (20 + 60).
Aufgabe: Überarbeiten Sie das Kurzreferat in den markierten Passagen (1)–(10) und verwenden Sie dabei die angegebenen Wörter, die nicht verändert werden dürfen. Nehmen Sie alle notwendigen Umformungen vor. (0) numaralı pasaj örnektir. Süre: 20 dakika.
Verwenden Sie diese Wörter (değiştirilemez):
Beispiel (0): hilft → … ob körperliche Bewegung beim Lernen hilft.
(1)–(10) pasajlarını satır satır yazın · toplam kelime: 0 satır
Model Çözümler (olası doğru formülasyonlar)
(1) zur: … Übungen zur Verbesserung der Durchblutung des Gehirns.
(2) Zweifel: Am Anfang hatten viele Lehrkräfte Zweifel.
(3) klar: … und den Lehrkräften wurde bald klar, dass die Aufmerksamkeit der Kinder steigt.
(4) bereit: Nun waren auch die Eltern bereit, das Konzept zu unterstützen, …
(5) handelt: Bei dem Programm handelt es sich meist um eine Kombination …
(6) sinkt: Erste Ergebnisse zeigen, dass die Ablenkbarkeit der Schüler nach Bewegungsphasen sinkt.
(7) kommt: … dass es zu einer deutlichen Verbesserung des Gedächtnisses kommt.
(8) Ausschüttung: Beim Sport kommt es nämlich zur Ausschüttung von Botenstoffen, die …
(9) lässt: Wenn der Körper regelmäßig in Bewegung ist, lässt sich Gelerntes leichter abrufen.
(10) andere: Außerdem hat jede Bewegungsform eine andere Wirkung: …
Dilbilgisel olarak doğru eşdeğer formülasyonlar da kabul edilir; belirleyici olan, verilen sözcüğün değiştirilmeden kullanılması ve anlamın korunmasıdır.
Not: Gerçek sınavda Teil 2’de dört tema sunulur: iki genel tema ve iki edebiyat temalı görev. Edebiyat temaları her yıl güncellenen resmî kitap listesine bağlıdır; genel temalardan birini seçmek de yeterlidir. Güncel liste için Goethe-Institut C2 sayfasına bakabilirsiniz. Aşağıda iki genel tema sunulmuştur — birini seçin.
Sie haben in einer überregionalen Zeitung eine Artikelserie zum Thema „Künstliche Intelligenz im Alltag” gelesen. Schreiben Sie einen ausführlichen Leserbrief (circa 350 Wörter) an die Redaktion, in dem Sie sich auf die drei folgenden Aussagen beziehen und Ihre Meinung dazu äußern.
Bei der Bewertung wird u. a. auf Folgendes geachtet:
- Haben Sie alle Aspekte der Aufgabenstellung bearbeitet?
- Haben Sie Ihre Argumentation begründet und Beispiele gegeben?
- Ist Ihr Text zusammenhängend und klar gegliedert?
- Sind Wortwahl und Stil dem Thema und der Textsorte angemessen?
Kelime sayısı: 0 / ~350
Model Cevap (Leserbrief)
Sehr geehrte Damen und Herren,
mit großem Interesse habe ich Ihre Artikelserie über künstliche Intelligenz im Alltag verfolgt. Die drei zugespitzten Thesen, die dort formuliert werden, verdienen aus meiner Sicht eine differenzierte Antwort.
Dass KI-Systeme uns Routinearbeit abnehmen, lässt sich kaum bestreiten. Wer einmal erlebt hat, wie ein Programm in Sekunden Termine koordiniert, Texte vorsortiert oder Rechnungen prüft, möchte diese Entlastung nicht mehr missen. Insofern trifft die erste Aussage einen wahren Kern: Es entstehen Freiräume. Nur ist damit noch nichts darüber gesagt, wofür diese Freiräume genutzt werden. Die Hoffnung, gewonnene Zeit fließe automatisch in das „Wesentliche”, halte ich für naiv; häufig wird sie schlicht mit neuer Routine gefüllt.
Ernster nehme ich den zweiten Einwand. Urteilskraft ist keine angeborene Eigenschaft, sondern eine Fähigkeit, die nur durch Gebrauch erhalten bleibt. Wer Navigationsgeräten blind folgt, verlernt die Orientierung; wer Texte nur noch generieren lässt, verlernt das Formulieren. Daraus folgt freilich nicht, dass wir auf die Werkzeuge verzichten sollten – wohl aber, dass wir bewusst Gelegenheiten schaffen müssen, in denen wir selbst entscheiden, rechnen und schreiben. Ein Beispiel aus meinem Berufsalltag: In unserem Team werden maschinell erstellte Zusammenfassungen grundsätzlich von einer Person gegengelesen und verantwortet. Das kostet Zeit, erhält aber genau jene Kompetenz, die wir brauchen, um die Maschine zu kontrollieren – und nicht umgekehrt.
Der dritte Beitrag bringt das Problem daher treffend auf den Punkt: Entscheidend ist der Umgang mit der Technik. Allerdings greift auch diese Formel zu kurz, wenn sie die Verantwortung allein dem Einzelnen zuschiebt. Gedankenloser Umgang wird durch Systeme begünstigt, die gezielt auf Bequemlichkeit und Bindung hin gestaltet sind. Deshalb braucht es neben Medienkompetenz auch klare Regeln für Transparenz und Haftung.
Mein Fazit: Künstliche Intelligenz ist weder Heilsbringer noch Bedrohung, sondern ein Werkzeug, dessen Wert davon abhängt, wie bewusst wir es führen. Ihre Serie leistet dazu einen wichtigen Beitrag – ich würde mir eine Fortsetzung wünschen, die stärker nach den institutionellen Rahmenbedingungen fragt.
Mit freundlichen Grüßen
N. N.
(~340 Wörter)
Sie haben im Fernsehen eine Diskussionsrunde zum Thema „Generationen im Gespräch” verfolgt. Nach der Sendung wurden die Zuschauer aufgefordert, Stellung zu nehmen. Schreiben Sie eine ausführliche E-Mail (circa 350 Wörter) an die Redaktion, in der Sie sich auf die drei folgenden Diskussionsbeiträge beziehen und Ihre Meinung dazu äußern.
Bei der Bewertung wird u. a. auf Folgendes geachtet:
- Haben Sie alle Aspekte der Aufgabenstellung bearbeitet?
- Haben Sie Ihre Argumentation begründet und Beispiele gegeben?
- Ist Ihr Text zusammenhängend und klar gegliedert?
- Sind Wortwahl und Stil dem Thema und der Textsorte angemessen?
Kelime sayısı: 0 / ~350
Model Cevap (E-Mail)
Sehr geehrte Damen und Herren,
Ihre Diskussionsrunde über das Verhältnis der Generationen habe ich mit wachsender Zustimmung, stellenweise aber auch mit Widerspruch verfolgt. Gern nehme ich Ihre Einladung zur Stellungnahme an.
Der erste Beitrag behauptet, jede Generation halte ihre eigenen Erfahrungen für den Maßstab. Daran ist viel Wahres: Wer in Zeiten knappen Wohnraums, unsicherer Arbeitsverhältnisse und digitaler Dauerpräsenz erwachsen wird, beurteilt die Welt zwangsläufig anders als jemand, dessen Berufsleben in Jahrzehnte des Aufschwungs fiel. Problematisch wird dieser Befund erst, wenn man ihn für unabänderlich erklärt. Maßstäbe lassen sich erweitern – aber nur im Gespräch.
Genau hier setzt der zweite Beitrag an, dem ich uneingeschränkt zustimme: Der Austausch zwischen Jung und Alt ist der wirksamste Schutz vor Vorurteilen, und zwar in beide Richtungen. Aus eigener Erfahrung kann ich das belegen: In meiner Nachbarschaft gibt es ein Erzählcafé, in dem Studierende und Seniorinnen monatlich zusammenkommen. Die Jüngeren erfahren dort, dass die Älteren keineswegs technikfeindlich sind; die Älteren entdecken, dass hinter der vermeintlichen Ungeduld der Jungen oft schlicht Existenzsorgen stehen. Solche Begegnungsräume entstehen jedoch nicht von selbst; sie müssen gewollt, organisiert und finanziert werden.
Den dritten Beitrag halte ich für den wichtigsten, weil er die Debatte vom Gefühl auf die Sache lenkt: Die harten Generationenkonflikte sind Verteilungskonflikte. Wohnraum, Rentenfinanzierung, Klimafolgekosten – hier geht es nicht um Mentalitäten, sondern um Ressourcen. Wer den Generationendialog ernst meint, darf diese Fragen nicht aussparen, sonst verkommt er zur Folklore. Zugleich warne ich davor, die Generationen pauschal gegeneinander in Stellung zu bringen: Die Trennlinien verlaufen oft quer zu den Jahrgängen, etwa zwischen Eigentümern und Mietern.
Mein Fazit: Verständigung zwischen den Generationen ist möglich, aber voraussetzungsvoll. Sie braucht Orte der Begegnung, die Bereitschaft, die eigene Perspektive als eine unter mehreren zu begreifen – und den Mut, auch über Geld zu reden. Ich würde mich freuen, wenn Ihre Redaktion das Thema unter genau diesem Gesichtspunkt vertiefte.
Mit freundlichen Grüßen
N. N.
(~350 Wörter)
Yeni Almanca içeriklerinden ilk siz haberdar olun
Yeni ders, sınav kaynağı ve çalışma materyali yayınlandığında e-postanıza kısa bir bildirim gönderelim. İstediğiniz an çıkabilirsiniz.
